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Alpinboards sind schmäler und taillierter als Freestyle/Freerideboards. Du erkennst sie auch daran, daß sie vorne weniger und hinten in der Regel gar nicht aufgebogen sind. Die fließend ineinander übergehenden Hauptkategorien sind Freecarve und Race wobei sich auch Raceboards gut zum Freecarven eignen. Einige Boardercrossboards fallen in die Freecarvekategorie.
“Freecarveboards werden normalerweise so abgestimmt (Härte, Taillierung, Torsion, etc), daß man damit ohne Probleme auf jeder Piste seine Spuren in den Schnee schneiden kann. Gutes Handling des Boards ist dabei sehr wichtig - es ist nicht zu aggressiv, auch ist es noch ein wenig breiter und hat eine größere Nose als ein Raceboard. Generell kann man sagen, daß der Einsatzbereich eines Freecarveboards viel größer ist, als der eines Raceboards. Ich fahre sehr gerne mit Freecarveboards, denn damit kannst du easy einen ganzen Tag durchfahren und nach Herzenslust ohne große Anstrengung herumdüsen.
Raceboards sind dagegen nur etwas für Fahrer, die das Carven wirklich gut beherrschen. Die effektive Kantenlänge (die Kantenlänge, die beim Schwung in den Schnee beißt) ist im Verhältnis zur Boardlänge viel größer. Die Taillierung, Flex und Torsion sind auf Rennen ausgelegt und dadurch reagiert das Board viel aggressiver auf die Inputs des Fahrers. Während man mit einem Freecarveboard auch auf weicher Piste noch gut zurecht kommt, sollte für ein Raceboard die Piste eher kompakt sein. Raceboards sind Waffen für den Renneinsatz oder für gute Carver, die gerne die Pisten zerpflügen, mit viel viel speeeeeeed....”
Viel Spaß!!!!!!!!!!!!!!! Freecarver und Snowboardweltmeister (PSL) Sigi Grabner
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Snowboard Hardboots sind sehr komfortabel (sehen also nur so aus wie Schischuhe) und vereinen die Bewegungsfreiheit die Du beim Snowboarden brauchst mit einer direkteren Kraftübertragung und einer gewissen Stabilität die es auch ermöglicht radikale Turns ohne grosse Anstrengung zu fahren. Wenn Du bisher versucht hast in Softboots zu carven wirst Du den Unterschied bald zu schätzen wissen weil auf einem Alpinboard mit Hardboots nicht mehr nur Du sondern auch Dein Equipment carven will und das macht vieles leichter.
Die Plattenbindungen werden vorne mit einem Bügel geschlossen oder schließen automatisch ("Step in" Bindungen). Die Bindungswahl ist nicht so heikel, bei Raceboards solltest Du allerdings darauf achten, daß die Bindung nicht zu weich gebaut ist. Üblicherweise lassen sich Boards und Bindungen verschiedener Hersteller beliebig kombinieren (Ausnahme 'Burton'). Ähnliches gilt für Bindungen und Schuhe. Snowboardbindungen sollen übrigens bei einem Sturz NICHT aufgehen, und in der Regel tun sie das auch nicht. Trotzdem ist das Tragen eines Fangriemens üblich.
Am besten Du läßt Dir die Plattenbindungen im Geschäft montieren und siehst dabei zu. Später kannst Du bei Bedarf verschiedene Bindungspositionen ausprobieren und Bindungen selbst montieren. Grundsätzlich sollten die Bindungen bzw. Deine Zehen und Fersen möglichst nahe an den Bordkanten sein aber möglichst wenig über diese hinausragen - da Du sonst beim Carven mit Schuhen oder Bindung im Schnee streifst und den Kantengriff verlierst. Wenn Du auf großem Fuß lebst sind sehr schmale Boards aus diesem Grund eher ungeeignet, auch wenn höher gebaute Bindungen hier etwas mehr Spielraum verschaffen.
Regular oder Goofy? Wenn Du am Snowboard (wie die meisten Rider) mit dem linken Fuß vorne stehst nennt man das Regular, hast Du den rechten Fuß vorne bist Du Goofy Fahrer(in). Es gibt ein paar Übungen um herauszufinden welche Postition zu Dir paßt. Wenn Du einen Fußball üblicherweise mit dem rechten Fuß ins Tor schießt, solltest Du mit diesem Fuß hinten am Board stehen (Regular). Du kannst auch versuchen, mit Socken und etwas Anlauf auf einem glatten Boden zu rutschen - schon hast Du Deine Standposition gefunden.
Frontside und Backside (auch 'Toeside' und 'Heelside')? Die Snowboardkante bei Deinen Zehen ist die Frontsidekante und der Schwung ueber bzw. auf diese(r) Kante ist der Frontsideschwung (Frontsideturn). Analoges gilt fuer die Backsidekante an Deinen Fersen. Es kann gut sein, daß Du am Anfang den einen Turn besser beherrscht als den anderen da Frontside- und Backsideturns eine etwas unterschiedliche Fahrtechnik erfordern.

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